Kein Durst mehr auf Cidre? – Bio geht gut


Foto: meinfrankreich.com

Zum Crepes oder Galettes ein Tasse mit Cirdre – verliert diese bretonische Alltagstradition allmählich an Bedeutung? Jedenfalls geht der Absatz des speziellen Apfelweins in der Bretagne und Frankreich allmählich zurück. Wurden im Jahre 2017 noch 52 Millionen Liter Cidre konsumiert, fiel der Absatz der Produzenten im Jahre 2018 auf 49 Millionen Liter. Biere, insbesondere aus kleinen regionalen Brauereien, nehmen dagegen an Beliebtheit zu.

Yves Le Marec aus dem traditionellen Cidre-Lokal in Paimpol ficht diese Entwicklung nicht an. Das Unernehmen Guillou-Le-Marec, das in diesem Jahr seinen 125 Gebrurstag feiert, verlässt sich auf seine handwerkliche Produktion und hat im Jahre 2018 im Vergleich zu 2017 200 Hundert Tausender Liter mehr verkauft. Wie auch der Cidre artisanal aus biologischem Anbau mit einem Plus von 23,8 Prozent deutlich zulegt. Und die Bio-Produktion setzt auf die Zukunft: Im Jahre 2022 soll in den 9000 Hektar Obstgärten, hauptsächlich in der Normandie, der Bretagne und im Pays de la Loire, nur noch biologisch angebaut werden.

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